Einen verdienten Dreier in sprichwörtlich letzter Sekunde hat die TSG Neustrelitz heute im Heimspiel des 1.Spieltag der Oberliga gegen den Lichterfelder FC Berlin 1892 eingefahren.
In den ersten 15. Minuten versuchte die TSG schnell in Führung zu gehen, dies gelang jedoch nicht. Stattdessen gingen die Gäste in der 16.Minute in Führung, als Lukoki Kalixto einen Abwehrfehler der TSG-Abwehr ausnutzen konnte.
Danach versuchte die TSG den Ausgleich zu erzielen. Bis zur Halbzeit wurden gute Chancen u.a. durch zwei Freistöße von Salvatore Rogoli nicht genutzt.
In den ersten Minuten der 2.Halbzeit gab es zunächst einige dumme Ballverluste der Heimmannschaft im Mittelfeld. Dies führte zu einigen Pfiffen aus dem Heimpublikum, die damit überhaupt nicht zufrieden waren.
In der 59. Minute erarbeitete sich die TSG eine weitere Ausgleichschance. Marcel Brendel konnte seinen Schuss jedoch nicht am LFC-Keeper Daniel Bittner vorbei ins Tor befördern.
In der 67. Minute dann wieder eine Chance für die TSG. Der Ball gelangte zu Thomas Duggert, der zentral etwa von der Strafraumgrenze aus auf das Tor abschließen konnte. Sein Schuss ließ dem Torwart des LFC keine Chance...der Ausgleich zum 1:1.
Kurz darauf versuchte die Heimmannschaft dann auch noch den Siegtreffer zu erzielen. Leider konnten aber Norman Richter, Aymen Ben-Hatira und Özgür Özvatan ihre Chancen nicht nutzen.
In der 81. Minute dann die erst 2. Chance des Lichterfelder FC. TSG-Keeper Sven Roggentin, der erst in der letzten Woche verpflichtet wurde und heute seinen 28.Geburtstag hat, eilte aus dem Tor und konnte den Ball, vor dem LFC-Stürmer fast 10 Meter vor dem Strafraum erreichen und aus dem Feld schlagen.
Dann kam die 90. Minute. Zuerst schüttelten einige Zuschauer den Kopf, als die Einwechslung von Steven Jahn vollzogen wurde, da es in dem Moment nicht mehr so schien als glaube man noch an einen Sieg. Eine halbe Minute später dann in der ersten Minute der Nachspielzeit konnte der soeben eingewechselte Steven Jahn das 2:1 mit seinem ersten Ballkontakt erzielen. Danach pfiff der Schiedsrichter Andy Stolz aus Pritzwalk die Partie nicht mehr an.
Am Ende war es ein verdienter Sieg, da die Gäste sich deutlich weniger Chancen erspielen konnten und die TSG "gefühlt" 75-80% Ballbesitz hatte.
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